Ketterer Braugeheimnisse

Unser Ziel ist es, ständig besser zu werden. Deshalb machen wir bei all unseren Bieren keine Kompromisse: Wir brauen nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516, mit den besten Zutaten, mit modernsten Anlagen, aber nach bewährter klassischer Brauart – und immer mit viel Liebe und Leidenschaft.

1Immer mit der Ruhe.

Man kann ein Bier auch in nur 10 Tagen fertig vergären. Muss man aber nicht: Ketterer Bier gestatten wir rund 4-mal soviel Zeit in Gär- und Lagerkeller, um seine Aromen in einem aufwändigen Verfahren zu veredeln. Schneckentempo, das man schmeckt!

2Schoko macht alle glücklich.

Als vierte Brauerei weltweit stellen wir unser Bier mit dem Schonkoch-(„Schoko“-)Verfahren her. Das ist nicht nur energiesparender als eine konventionelle Kochung, auch das Bier schmeckt weicher und runder.

3Vom Bauer zum Brauer.

Gut angebaut – gut gebraut. Der Großteil unserer Braugerste für unsere Biere kommt direkt aus unserer Nachbarschaft. Seit Jahren pflegen wir die Zusammenarbeit mit 20 Landwirten aus dem Raum Dunningen, die nach unseren Qualitätsvorgaben zweizeilige Sommergerste für uns anbauen. Eine Zusammenarbeit, die uns lieb und teuer ist – im wahrsten Sinne des Wortes: Denn unseren Partnern garantieren wir eine feste Abnahme und faire Preise.

4Bitte Luft anhalten!

Für Frische und Geschmack sollte Bier nach der Gärung möglichst keinen Sauerstoff mehr aufnehmen. Bei Ketterers Flaschenfüller sorgt dafür die „doppelte Vorevakuierung“, bei der über eine Vakuumpumpe vor der Abfüllung wiederholt die Luft aus der Flasche entfernt wird.

5Gutes darf passieren.

Eine sehr schonende Filtration des fertig gereiften Bieres können wir uns erlauben, weil wir Ketterer Bier nicht für lange Transportwege haltbar machen müssen. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wie Mineralien, Vitamine und Aromastoffe erhalten.

6Wässern nicht vergessen!

Bevor es in die Schrotmühle kommt, wird das Gerstenmalz für Ketterer Bier mit Wasser leicht besprüht. So bleibt bei der Schrotung die Kornhülle (Spelze) besonders gut erhalten – und kann im späteren Brauprozess als natürliche Filterschicht dienen.

7Vorsprung durch „AlloySius“!

Nicht umsonst wurde der bei uns installierte Vormaischer nach dem Heiligen St. Aloysius benannt. Denn technisch ausgeklügelt maischt er das geschrotete Korn mit unserem Brauwasser so perfekt ein, dass unser Bier himmlisch schmeckt. Auf „AlloySius“!

8Uhrenvergleich bitte!

Setzt man den Hopfen der heißen Brauwürze zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu, können die verschiedenen Hopfenkomponenten ihren Geschmack am besten entfalten. Deshalb sind wir so gerne pünktlich – auch am Feierabend mit leckerem Ketterer.

9Auch Hefe braucht Bewegung!

Verantwortlich für die Vergärung des Biers sind lebende Mikroorganismen: Hefezellen. Je vitaler sie sind umso besser die Gärung. Deshalb halten wir sie in drei speziellen Hefe-Tanks in Bewegung. Allez hop!

10Welche Hopfensorte für welches Bier?

Tettnanger Aromahopfen, Spalter Select, Hallertauer Perle oder Hallertauer Saphir: je nach Biertyp und ganz nach Qualität und Jahrgang des Hopfens verwenden wir ein ganz bestimmtes Arrangement. Alles weitere bleibt geheim!

11Für guten Geschmack gehen wir einen Schritt weiter.

Anders als bei vielen Brauereien, wo das Bier in nur einem Tank zur Reife gebracht wird, geleiten wir unser Jungbier nach der drucklosen und kalten Hauptgärung schonend in einen zweiten Lagertank. Dort kann es in aller Ruhe nachgären und schmeckt gut gereift einfach noch besser.

12Unsere Biere sagen Tankeschön.

Im Gär-und Lagerkeller verwenden wir nur Tanks, die wie ein Trichter unten spitz zulaufen. So können wir die Hefe, die nach getaner Arbeit nach unten absinkt, ganz gezielt vom Jungbier entfernen. Das ist gut für den Geschmack, denn so klärt sich das Bier optimal. Zum Wohl!

13Weil wir gewisse Teile bevorzugen, schmeckt alles besser.

Das „Zwei-Maisch-Verfahren“ macht’s möglich. Aufwändiger als im klassischen Brauverfahren ziehen wir je nach Biersorte während des Maischprozesses einen Teil der Maische ab. Dieser wird gekocht – und damit der vollmundige Biergeschmack intensiviert.

14Ideales Brauwasser ist weich.

So weich und sanft wie unser quellfrisches, als natürliches Mineralwasser anerkanntes Hornberger Lebensquell. Zu 100 % verwenden wir dieses reine Wasser aus unserer eigenen Quelle. Darin können sich die Aromastoffe von Malz und Hopfen am besten entfalten.

15Schneemänner auch im Sommer heimisch!

Unsere Lagertanks erwarten unsere Biere mit extra niedrigen Temperaturen, denn nur bei einer Lagerung unter 0 Grad klärt sich ein Bier auf natürliche Weise und nur so erhalten wir das gewünscht edle Geschmacksprofil. Kein Wunder, dass sich Braumeister bei bis zu minus 2° C selbst im Sommer wie Schneemänner fühlen.

16Wir wägen fein ab, bevor wir brauen.

13 ausgewählte Malze und unsere besonders ausgewogenen Rezepturen machen unsere Ketterer Biere so einzigartig. Alles fein austariert, können unsere Braumeister für den einmaligen Geschmack unserer verschiedenen Spezialitäten vom strohgelben Pils bis zur schwarzen Ur-Weisse dunkel garantieren.